"Der Landtag sind wir!"

von Nikola Schaupp

Zehntklässler erleben den Gesetzgebungsprozess am eigenen Leib!

Am 20. Januar 2020 fand in unserer Schule nun bereits zum vierten Mal in Folge das Planspiel "Der Landtag sind wir!" statt. Dabei bekamen alle Zehntklässler die Gelegenheit geboten, einen Einblick in den Gesetzgebungsprozess als Abgeordnete des bayerischen Landtages zu erlangen.

Dabei diente die Aula unserer Schule als Plenarsaal. Durch das Programm führten uns vier Studenten des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP). Nach einer kurzen Einführung bekam jeder Schüler die Rolle eines Abgeordneten und wurde einer der vier verschiedenen Fraktionen zugeteilt. Diese setzten sich zusammen aus den Konservativen, Sozialen, Freien und Ökologen. Jede gebildete Fraktion hielt dann in verschiedenen Klassenzimmern eine Sitzung ab.

Im Rahmen der ersten Lesung wurde im Plenum der Ministerpräsident gewählt. Anschließend debattierten wir in den Ausschuss- und Fraktionssitzungen über das Thema: "Soll der Verbraucherschutz in Bayern durch verstärkte Lebensmittelkontrollen und Bußgelder sowie Smiley-Symbole in Eingangsbereichen von Produktionsbetrieben, Supermärkten und Restaurants gestärkt werden?”

Ein Teil der Zehntklässler übernahm während des Planspiels die Rolle der Presse. Diese führte Interviews mit den "Abgeordneten”" aus den verschiedenen Fraktionen. Es wurden die Standpunkte der Fraktionen, sowie die Ergebnisse des Gesetzgebungsprozesses kritisch beurteilt. Hierbei wurden Fotos von Politikern mit einem journalistischen Kommentar versehen und in der Aula veröffentlicht.

Es folgte eine zweite Lesung mit anschließender Schlussabstimmung über den Gesetzesentwurf. Eine anschließende Talkshow mit den "Fraktionsvorsitzenden" bildete einen gelungenen Abschluss dieses Planspiels. Hierbei konnten uns die Studenten noch einige Fragen über den Alltag von Landtagsabgeordneten beantworten.
Wir alle hatten einen ereignisreichen und spannenden Tag, welcher uns einen umfassenden Einblick in die bayerische Gesetzgebung bot.

Text von Emily Ebersbach

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