9. Klässer schlüpfen in die Rolle von Unternehmern

von Nikola Schaupp

Planspiel "Topmobil" bei Bosch Rexroth

In der Woche vom 19. – 25. Juli bot sich für unsere neunte Jahrgangsstufe durch Bosch Rexroth die Möglichkeit, am Planspiel „Topmobil“ teilzunehmen. An je einem Tag konnten sich die einzelnen Klassen in die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens, von Geschäftsführung, Fertigung, Marketing, Einkauf bis hin zu Buchhaltung und Vertrieb hineinversetzen und unternehmerische Entscheidungen treffen.
Hierfür standen uns Praktikanten, Ausbilder und Auszubildende der Firma Bosch Rexroth helfend zur Seite. Als Erstes wurden die einzelnen Bereiche eines Unternehmens (vgl. oben), der Produktlebenszyklus sowie der Ablauf des Planspiels veranschaulicht. In der daran anschließenden ersten Phase, wurden vier Gruppen gebildet. Innerhalb dieser Gruppen wurden Personen festgelegt, welche für die Geschäftsführung, die Finanzen und das Pressewesen zuständig sind. Außerdem überlegten sich die einzelnen Gruppen kreative Firmennamen. So gab es beispielsweise eine „Deiffler GmbH“, ein „Autohaus Equality“ oder die „Futec Family“.

In der zweiten Phase des Planspiels wurde der Prototyp für das Topmobil entwickelt und in der dritten Phase der Messevortrag mit Hilfe eines Plakates vorbereitet, um dies schließlich vor Vertretern, wie bspw. einer „Umweltministerin“ oder der Redakteurin einer Automobil-Zeitschrift vorzustellen und das eigene Produkt anzupreisen. Auf Grundlage dieser Präsentation wurde nun eine erste Einschätzung hinsichtlich Kreativität, Funktionalität und des Preises getroffen und die ersten Aufträge eingeholt. Als Nächstes startete wohl die aufregendste und hektischste Phase des Planspiels – die Fertigung. Es wurden wie wild Bausätze eingekauft, die kreativsten Automobile samt Zubehör (wie bspw. Anhänger oder Garagen) hergestellt, Angebote eingeholt, Preise verhandelt und die fertigen Produkte verkauft.

Im letzten Schritt der Fertigung folgte die sogenannte „Recycling-Phase“, in welcher die Autos, Traktoren, Garagen, etc. wieder zerlegt und in die ursprünglichen Bausätze verteilt werden mussten. Auch hierfür konnten die einzelnen Gruppen noch einmal einen guten Umsatz generieren.

Zum Schluss wurde schließlich Kassensturz gemacht und die Finanzmanager stellten ihre Einnahmen und Ausgaben gegenüber, um letztendlich herauszufinden, welche Gruppe am besten gewirtschaftet hat.

Es war ein sehr kurzweiliger Tag bei Bosch Rexroth, welcher uns sehr dabei geholfen hat, besser nachvollziehen zu können, welche Entscheidungen hinter Unternehmens- und Produktentwicklungen stecken und welche Risiken auch damit verbunden sind.

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