Klassentreffen in der Realschule

von Rosina Waltl

Erstmals mit 4 Jahrgängen

Alljährlich Ende März richtet der Förderverein der Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule ein Klassentreffen in der Aula der Schule aus. Er lädt die entsprechenden Jahrgänge ein, organisiert und sorgt für das leibliche Wohl.

Erstmals in diesem Jahr trafen sich vier Abschlussjahrgänge (1976/77, 1986/87, 1996/97 und 2006/07). Ca. 220 von den 463 geladenen Ehemaligen folgten der Einladung. Auch eine Reihe ehemaliger Lehrerinnen und Lehrer waren anzutreffen.  Schon einige Zeit vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich die jungen Leute und man konnte die Spannung förmlich spüren. Würde man die Mitschülerinnen und Mitschüler von einst wieder erkennen? Wie sieht sie/er heute aus? Was ist aus ihnen geworden? Wo kommen sie her? Eine Ehemalige teilte einer anderen mit: "...er kommt für den heutigen Abend extra aus Spanien".

Der offizielle Teil des Treffens begann mit einer Begrüßung durch die derzeitige Schulleiterin Doris Illig, ebenso sprach die Vorsitzende des Fördervereins Enid Heidemann-Felder ein paar Grußworte. Danach ging es zur Sache. Unzählige Fotos, Meinungen, Lebensgeschichten und Berichte wurden ausgetauscht. Aus vielen sind Eltern und Großeltern geworden. Und wenn man bisweilen hört: "Ich weiß gar nicht wo mein Sohn/meine Tochter das her hat". Die Lehrer könnten sicher Antwort geben. Von Lehrerseite ist es immer wieder schön zu hören, dass aus einem "Frecker", wie man hier zu sagen pflegt, doch  was ordentliches geworden ist.

Wer wollte, konnte eine Schulhausführung mitmachen. "Gibt es den Olymp noch?". Eine häufig gestellte Frage vor allem bei den "älteren Jahrgängen. Der Olymp war das begehrteste Klassenzimmer. Es lag unter dem Dach, also weit weg vom Lehrerzimmer, mit Versteckmöglichkeit in einem kleinen Abstellraum, außerdem konnte man damals noch aus dem Fenster auf das Flachdach steigen.

Von solchen Freiheiten mussten sich die Schüler verabschieden - Gefahr im Verzug!

Aus gegebenen Anlässen ist die Schule heute ein Sicherheitstrakt. Türen können nur noch von innen nach außen geöffnet werden und sie sind mit Türspionen ausgestattet. Eine erzieherische Nebenwirkung hat die Sache, denn jetzt merkt jeder, wer zu spät kommt.

Lehrer dürfen nicht mehr in jeder Pause "belästigt" werden und der Vertretungsplan wird digital mitgeteilt.

Bis 23:00 Uhr dauerte der Gedankenaustausch, doch für manche war die Zeit zu kurz, es hätte noch Gesprächsstoff gegeben.

 

Rosina Waltl

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