Schulspiel

von Claudia Schubert

Ein wundervoller Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare wurde am 29.06.2017 von der Theatergruppe der GLRR präsentiert. Zwei Nachwuchsreporterinnen (Lina Goßmann und Lina Manzl, 9B) waren live dabei und schildern ihre Eindrücke:

Viele Zuschauer warten gespannt auf das große Spektakel. Gemurmel hier, Gemurmel da, alle sind sehr erwartungsvoll und können es kaum abwarten. Nun sind auch die letzten Gäste gekommen und es kann endlich beginnen. Der Vorhang öffnet sich: Bunte Blumengirlanden hängen von der Decke, verschiedenste Pflanzen schmücken den Vorder- und Hintergrund des Bühnenbildes. An der Seite des Vorhangs kann man auf einer großen Leinwand den Innenraum des Schlosses erkennen. Darauf finden sich ein Portrait des Königs und ein prachtvoller Kronleuchter wieder. Drei Mädchen im Feenkostüm schwirren elegant um einen kleinen Kobold herum. Dieser berichtet ihnen die Geschichte, wie er in sehr kurzer Zeit vom Kobold-Anfänger unterer Stufe zum Kobold-Anfänger mittlerer Stufe wurde. Es fing alles damit an, dass er vom König der Waldgeister, der seine Königin wieder für sich einnehmen wollte, beauftragt wurde, im Wald eine verzauberte Blume zu finden. Die Person, die mit dem magischen Staub der Blume in Berührung kommt, verliebt sich in das erstbeste Lebewesen, welches die besagte Person als erstes erblickt. Er pflückte zwei Blumen und wollte diese umgehend seinem König zurückbringen. Auf seiner Heimreise entdeckte er im Wald die Prinzessinnen Helena und Hermia, den Edelman Demetrius und den Stallburschen Lysander. Nun wurde das Stück etwas komplizierter: Hermia war eigentlich Demetrius zugesprochen, den sie aber nicht heiraten wollte, da sie in den Stallburschen Lysander verliebt war. Helena, Hermias kleine Schwester, hingegen fand den Edelmann sehr anziehend. Demetrius jedoch wollte anfangs Hermia heiraten. Der Kobold versuchte also mit der einen Zauberblume die Situation zu erleichtern. Als alle schliefen, schüttelte er die Blume über den zwei Männern. Dies machte aber alles nur noch schwieriger, da nun beide in Helena verliebt waren. Und als ob das nicht reichen würde, verliebte sich die Königin der Waldgeister in einen Esel statt in ihren Mann. Um dieses große Schlamassel wieder gerade zu biegen, schickte der König den Kobold noch einmal in den Wald, um nun eine Blume zu finden, die den Zauber der ersten aufheben sollte. Dies tat er und kehrte wieder zu seinem König zurück. In dieser Zeit machte sich der andere König, welcher der Vater von Hermia und Helena war, in den Wald, um seine Töchter zu suchen. Am Schluss gab es ein gutes Ende und der Zauber wurde aufgehoben. Hermia durfte Lysander heiraten und der Edelman Demetrius hatte sich nun auch in Helena verliebt, welche er auch heiraten durfte. Die Königin der Waldgeister verliebte sich erneut in den König der Waldgeister und zu guter Letzt wurde der Kobold Puck Kobold-Anfänger mittlerer Stufe.

Dieses wundervolle Stück wurde unter der Regie von Claudia Schubert inszeniert. „Wir arbeiten seit Anfang des Schuljahres an diesem Stück und ich bin sehr stolz auf meine Theatergruppe“, so Frau Schubert nach der Vorführung. Als wir die jungen Darsteller selbst einmal befragt haben, wie die Proben das ganze Jahr über so liefen, waren sie alle derselben Meinung: Es gab einige Hürden zu überwinden mit dem Text und vor allem mit dem Lampenfieber, jedoch hat es sehr viel Spaß gemacht und sie sind ebenfalls wahnsinnig stolz auf die gesamte Gruppe. Das Bühnenbild haben Karolin Tripps und ihre Helfer wunderschön umgesetzt. Dem Publikum sah man an, dass ihm das Stück richtig gut gefallen hat, sie haben herzlich mitgelacht und es war ein sehr gelungener Abend. Wir freuen uns schon auf die Aufführung im nächsten Jahr!

Lina Goßmann und Lina Manzl, 9B

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