Vorlesetag an der Realschule

von Alexandra Väthröder

Lesen macht Spaß, verleiht Flügel, lässt uns in andere Welten abtauchen, ist eine gute Unterhaltung und Zeitvertreib

Am Freitag, 18.11.2016, fand der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen statt. Da auch uns das Lesen an der Realschule sehr wichtig ist, fand in der Schülerbibliothek eine besondere Leseaktion statt. In jeder Stunde durfte eine andere Klasse in der Schülerbücherei lesen, entweder lasen die Schüler sich gegenseitig vor oder hörten einfach nur aufmerksam zu, was ihnen vorgelesen wurde. Denn auch dieses aktive Zuhören ist eine wichtige Kompetenz, welche die Schüler erlernen und schulen müssen. Die gemütliche Atmosphäre mit Sitzsäcken und einer Lesecouch wurde an diesem Tag noch gesteigert durch Kerzenschein, einen warmen Winter-oder Blaubeertee und Spekulatius. So machte die Beschäftigung mit Literatur doch gleich viel mehr Spaß. Ein kurzer Einblick in die Leseaktionen der einzelnen Klassen:

6 b: Lustige weihnachtliche Kurzgeschichten (Fr. Sauerbier)

5 b: „Lippels Traum“ von Paul Maar (Fr. Rindt, Fr. Väthröder)

6 c:  „Oma“ von Peter Härtling und weitere Bücher

8 d: Einstieg in eine englische Lektüre (Fr. Schäfer)

9 d: Werke von Krystyna Kuhn und andere (Fr. Lohmann)

10 c: „Der gute Mensch von Sezuan“ (Bertolt Brecht)

 

Im Anschluss an das Lesen durften die Schüler das Angebot der Bücherei durchstöbern, einige wurden gleich fündig und haben sich ein Buch für zuhause ausgeliehen. Das Buchangebot wurde auch durch eine Bücherausstellung der Bücher-Ecke in Lohr noch ergänzt. Zwei Kisten mit verschiedensten Büchern von der 5. bis zur 10. Klasse konnten ebenfalls durchstöbert werden. Es war sehr schön zu sehen, wie die Kinder die besondere Leseerfahrung genossen haben, und wie einfach sie oftmals zum Buch griffen, ganz ohne Zwang.

 

Aber auch außerhalb der Schülerbibliothek wurden in vielen Klassen Leseaktionen durchgeführt. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Kolleginnen und Kollegen, welche den Vorlesetag durch ihre Mithilfe bereichert haben und den Schülern so den Zugang zur Literatur ermöglicht und erleichtert haben. Gelesen wird nämlich nicht nur im Fach Deutsch. Jedes Fach kann einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Ein Beispiel aus dem Religionsunterricht von Frau Schürmann:

Auch im Religionsraum wurde gelesen. Während die Siebtklässler zum Thema „Die Entstehung der Kirche“ verschiedene Varianten der Pfingstgeschichte hörten und lasen, waren die Schüler der 6. Klasse verblüfft über die Vielfalt der Übersetzungsmöglichkeiten von Evangeliengeschichten.

Die Schöpfung beschäftigte die 5. Klasse, deshalb begannen sie einfach ganz vorn in der Bibel zu lesen.

Das Buch „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ zeigte den Schülern der 10. Klassen ein „ganz anderes“ Gottesbild, und die Achtklässler lernten zu Beginn des Jubiläumsjahrs der Reformation Martin Luthers Frau, Katharina von Bora, näher kennen mit dem Buch „Die Lutherin“.

Im Französischunterricht von Frau Steinbach beschäftigte sich die Klasse 8d mit der Lektüre „Photos interdites“ von Krystelle Jambon und Laurent Jouvet. Gelesen wurde natürlich auf Französisch. In den Folgestunden gestalten die Schülerinnen und Schüler zum Buch ein französisches Comic.

Herr Zehnder integrierte mehrere Sachbücher aus dem Bereich Biologie, die ebenfalls in der Bücherei entliehen werden können,  in seinen Unterricht und leistete so ebenfalls einen Beitrag zum Vorlesetag.

Danke auch an alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die ich jetzt im Rahmen dieses Artikels nicht genannt habe. Zuletzt ein Dank an Herrn Hoffmann vom Elternbeirat, der uns an diesem Tag begleitet und so Einblicke in das Schulleben erhalten hat.

 Alexandra Väthröder

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