„Wasser on… s’cooltour“

von Birgit Paust

Realschüler gehen auf WASSEREXPEDITION

Wie viel Wasser hängt in Deinem Kleiderschrank?

Wie warm ist es gerade im Nildelta?

Wie sauber sind Kaibach und unser Leitungswasser?

 

 

Diese Fragen und noch viel mehr wurden den Schülern der Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule Lohr Klasse 8, mathematisch technischer Zweig auf einer WASSEREXPEDITION der „Wasser on… s’cooltour“ beantwortet.

 

Lohr, 26. Februar 2016: Live-Bilder jede Viertelstunde aus dem All in das Klassenzimmer der 8a/c. Die Schüler konnten sich am letzten Freitag, den 26. Februar 2016 Mal ein ganz besonderes Bild von der Bedeutung unserer wertvollsten Ressource und dem Ursprung allen Lebens, dem Wasser, machen, nämlich von oben aus dem Weltall direkt auf die Erde.

Live Bilder aus dem All

Im Rahmen des Projekts „Wasser on… s’cooltour“ vom i!bk (Institut für innovative Bildungskonzepte) kam die WASSEREXPEDITION mit einer Live-Satellitenempfangsanlage im Gepäck nach Lohr und baute diese direkt vor dem Klassenzimmer auf. Die faszinierenden Live-Bilder aus dem All fesselten die Aufmerksamkeit der Jugendlichen sofort und konnten sowohl den fachlichen Hintergrund des Wasserkreislaufes, als auch die globale Wasserproblematik sehr gut veranschaulichen. Die aktuellen Satellitenbilder zeigten im Vergleich mit älteren Aufnahmen eindrucksvoll, wie sich achtloser Umgang mit Wasser überall auf der Welt, aber auch in heimischer Umgebung auswirkt.

Hands on – hier wird experimentiert

Um das neu gewonnene Wissen und die Eindrücke zu vertiefen, wurden unter Anleitung des Umweltpädagogen der WASSEREXPEDITION, Thomas Rahne, mitgebrachte Wasserproben aus dem Kaibach und Leitungen der umliegenden Dörfer analysiert sowie der eigene Wasserverbrauch berechnet. Letzteres führte zu ungläubigem Staunen.

 

„Das war schon sehr interessant“, so ein Schüler „die Beispiele sind sehr aktuell, und mir war nicht so klar, wie viel Wasser sozusagen in meiner Kleidung und meinem täglichen Essen steckt. Dass für einen normalen Burger zum Beispiel über 2000l Wasser aufgewendet werden müssen, bis er auf meinem Teller liegt, hat mich schon überrascht. Mein Kauf- und Konsumverhalten hier in Deutschland hat also große Auswirkungen auf das Wasser in anderen Ländern, die sowieso mit Wasserknappheit kämpfen, das gibt mir schon zu denken. Auf jeden Fall habe ich jetzt neue Ideen zum Wasserschutz bekommen und verstehe jetzt auch besser, warum Wasser so kostbar ist und warum wir alle diese Kostbarkeit unbedingt schützen müssen.“

Weitere Informationen zu der Bildungsinitiative finden Sie auf der Website www.wasseronscooltour.de

Birgit Paust

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