Woche der Frankophonie

von Dorothee Steinbach

Zehntklässler präsentieren französischsprachige Länder

Anlässlich der Woche der Frankophonie beschäftigten sich unsere Neunt- und Zehntklässler im Zweig IIIa mit über den ganzen Erdball verteilten Ländern, in denen Französisch gesprochen wird. Tatsächlich wird diese Sprache nämlich von über 220 Millionen Menschen in über 35 Ländern der Erde genutzt!

 

So bereiteten die Zehntklässler umfassende Informationen über europäische Länder wie die Schweiz und Belgien, über das in Nordamerika liegende Québec, die viertgrößte Insel der Welt Madagaskar, über Länder auf dem afrikanischen Kontinent wie den Senegal, Kongo, Guinea oder die Elfenbeinküste und über exotischere Ziele wie La Réunion im Indischen Ozean und die Inseln Martinique, Haiti und Guadeloupe in der Karibik auf. Nachdem sie diese Informationen auf deutsch- und französischsprachigen Websites recherchiert hatten, gestalteten die älteren Schüler ansprechende, ca. 15-minütige Präsentationen, welche sie – selbstverständlich auf Französisch – dem Jahrgang unter ihnen innerhalb von vier Schulstunden zeigten. Die jüngeren Schüler waren in der Lage, ihren fortgeschrittenen und gut vorbereiteten Mitschülern inhaltlich zu folgen und nahmen die Informationen zur Landeskunde aufmerksam auf.

 

Für beide Französischklassen ergab sich auf diese Weise die Möglichkeit, ihr Können auf der jeweiligen Niveaustufe unter Beweis zu stellen: Die Zehntklässler trainierten ihre Leseverstehenskompetenz im Rahmen der Recherchearbeiten, ihre schriftliche Sprachproduktion beim Verfassen der Handouts und der PowerPoint-Präsentationen und ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit während der zumeist recht frei gehaltenen Vorträge. Die Neuntklässler konnten einerseits ihre Hörverstehenskompetenz verbessern und hatten andererseits die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit der nächsthöheren Jahrgangsstufe zu ergattern, um das eigene Können einzuschätzen und Motivation für kommende Aufgaben zu gewinnen.

 

Besonders zu loben ist der respektvolle Umgang der Klassen miteinander, der es erlaubte, dass sich Vortragende wie Zuhörer wohlfühlen und ohne Hemmung in der fremden Sprache agieren konnten.

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