Fortschritt heißt fortwährende Veränderung

Wer den heutigen Ansprüchen gerecht werden will, muss sich dem Fortschritt anpassen. Dies gilt nicht nur für unsere LehrerInnen und SchülerInnen, sondern auch für unsere Schule! Im Rahmen der Schulentwicklung verändert sich die Georg-Ludwig-Rexroth Realschule. Wer aufmerksam durch unser Schulhaus läuft, der kann fast täglich Neues entdecken! Seit nun fast zwei Jahren schwingt die Tür am Haupteingang fröhlich jedem Schüler und jeder Schülerin entgegen, der die Schule betritt. Und auch im Inneren des Schulhauses tut sich etwas. Manches sieht oder riecht man gleich. Die Wände wurden neu gestrichen, das Parkett  wieder aufpoliert; weniger auffällig die neue Telefonanlage. Ein frischer Wind weht durch das Rektorat - freundlich einladend wirken die Räumlichkeiten, und Frau Illig fühlt sich sichtlich wohl.

 

Für unsere SchülerInnen gab es selbstverständlich auch Neuerungen, wie beispielsweise die neu ausgestattete Schülerbibliothek. Sie  lädt, dank neuer Möbel und schönen Teppichen, die dem Zimmer eine gemütliche Atmosphäre verleihen, zum Schmökern ein.

 

Auch in den Klassenzimmern gab es neues Mobiliar, und so packten viele helfende Hände an, als dieses Jahr in einigen Räumen die alten durch neue Tische und Stühle ersetzt wurden.

 

Für unsere SchülerInnen schon fast ein alter Hut: unser Rechercheraum im Dachgeschoss. Er ist mit Computern, Gruppentischen und einem Aktivboard ausgestattet. SchülerInnen haben hier die Möglichkeit das Internet zu Recherchezwecken zu nutzen. Auch E-Mail Projekte und interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht sind möglich. Routiniert präsentierten bereits SchülerInnen der neunten Klasse ihr Projekt mit der multimedialen Tafel. Diese bietet vielzählige Möglichkeiten: Zugang zum Internet, Tafelersatz, Projektionsfläche, etc.

 

Und dann, es schien erst ein Gerücht „Psst, das Klassenzimmer der 5b ist ganz neu renoviert. Die haben jetzt auch so eine Tafel wie oben unterm Dach.“ Tatsächlich, im Raum 211 ist die Zukunft eingezogen. Neben einem neuen Anstrich, Pinnwänden und einem Schrank wurde das Zimmer mit einer Mehrzwecktafel inklusive Beamer ausgestattet. Das große Whiteboard in der Mitte dient als Projektionsfläche, kann aber auch weiterhin als Tafel genutzt werden. Die blauen Flügel der Tafel können mit der bewährten alten Kreide beschrieben werden, und sind jederzeit bereit für eine schnelle Notiz oder zusätzliche Erklärungen. Mehrere Eingänge am Board ermöglichen es, parallel zum Computer auch eine Dokumentenkamera anzuschließen. Diese kann dann den Tageslichtprojektor ersetzten und noch einiges mehr: Hausaufgaben an einem Schülerbeispiel besprechen, Anschauungsmaterial für alle gut sichtbar zeigen, einen kurzen Film drehen, etc. Der Computer ersetzt gemeinsam mit dem Beamer nicht nur den Fernsehwagen, sondern ermöglicht Referate mit einer Folienpräsentation, Recherche im Internet, usw. Auch die Lehrer freuen sich: der Mathematiklehrer kann endlich einmal zeigen, wie die Sinuskurve entsteht. Die Fremdsprachenlehrer können audiovisuelle Impulse setzen, um das Interesse der SchülerInnen an fremden Kulturen zu wecken.

 

Viele neue Möglichkeiten – doch bei all dieser Vielfalt war der tatsächliche Nutzen eine wichtige Entscheidungshilfe. Mit Blick auf Umwelt und Energiekosten sollte es eine Tafel sein, die nur dann zur Projektionsfläche wird, wenn dies auch sinnvoll ist. Keine Beamerlampe sollte sechs Schulstunden lang Tafelanschriebe an die Wand projizieren müssen. Sie sollte flexibel sein, die neue Tafel, alles können, ganz schnell und ohne Zeitverlust durch Aufbau und Abbau, den Unterricht unterstützen. Und das kann sie. Im Raum 211 im zweiten Stock können Sie es heute live erleben.

 

Mit der Unterstützung des Landkreises wollen wir diesen Weg der schrittweisen Erneuerung konsequent weitergehen, um das Altehrwürdige und das Moderne zu verbinden.

Laura Zöllner, Melanie Würke

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