Spendenlauf mit Traumergebnis

von Emma Jörg

Insgesamt 26.500 Euro kamen zu Gunsten von ukrainischen Kindern und Jugendlichen zusammen

Am Dienstag, den 22.03.2022, veranstaltete die Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule bei bestem Frühsommerwetter einen Spendenlauf zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in und aus der Ukraine. Nach dem Startschuss hatten die Schülerinnen und Schüler 60 Minuten Zeit, ihre Runden in der Lohrer Wöhrde zu drehen. Eine Runde entspricht in etwa einem Kilometer. In den ersten beiden Stunden machten die Fünft- und Sechstklässler den Anfang. Dabei wurden sie nach einer Begrüßung und Einstimmung bei ihrer ersten Runde vom Schulleiter Alexander Lutz mit dem Fahrrad begleitet. Die Siebt- und Neuntklässler gaben im Anschluss ihr Bestes. Noah Sinner aus der Klasse 7a lief mit 13 Runden die längste Strecke. In den letzten beiden Stunden beteiligten sich die Acht- und Zehntklässler am Spendenlauf. Viele Läufer gaben ordentlich Gas, gönnten sich kaum eine Pause und freuten sich nach jeder geschafften Runde auf die Bestätigung der Lehrkräfte auf ihrer Laufkarte. Insgesamt konnten 1977 Runden verbucht werden. Dies entspricht folglich einer Gesamtkilometeranzahl von 1977 km und in etwa der Strecke von Lohr nach Kiew.  

 

Die Spendengelder wurden daraufhin von den Läufern bei den Sponsoren eingesammelt. Erfreulicherweise haben sich auch der Förderverein der GLRR sowie die Sparkasse Mainfranken auf Initiative aus der Schülerschaft bereiterklärt, jeden gelaufenen Kilometer finanziell zu unterstützen. Die SMV sorgte an diesem Tag mit einem Kuchenverkauf für das leibliche Wohl und spendete ihren Verkaufserlös zusätzlich.

 

Den größten Anteil am Spendenergebnis pro Kopf erzielte dabei die Klasse 5c mit einer Gesamtspende von 3.397,50 Euro, durchschnittlich 154,43 Euro pro Schüler und einer mittleren Rundenzahl von 6,3 Runden pro Läuferin und Läufer. Schulleiter Alexander Lutz bedankte sich bei der Klasse für diese „beachtliche Leistung, die sowohl finanziell als auch sportlich ein Traumergebnis“ ist und zeigt, dass jeder selbst etwas tun kann, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Zudem würdigte der die besondere Gesamtleistung der ganzen Schulfamilie, die gezeigt habe, „dass sie zusammenhält und dass Mitmenschlichkeit für sie mehr ist als nur warme Worte“.

 

Die beachtliche Gesamtsumme von 26.500 Euro, aufgerundet durch einen großzügigen Spender, wird nun an das „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“, einem Zusammenschluss bekannter Hilfsorganisationen wie z.B. Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, UNICEF und Diakonie Katastrophenhilfe, weitergeleitet. Die Schulfamilie möchte mit dieser Aktion ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck bringen und einen Beitrag zur Unterstützung der vom Krieg betroffenen Kinder und Jugendlichen leisten.

 

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