Studienfahrt Strasbourg

von Dorothee Steinbach

Französischschüler*innen der 7. bis 9. Klasse auf Entdeckungstour in Frankreich

Nachdem das Coronavirus die zuletzt geplante Studienfahrt nach Südfrankreich verhindert hatte, freuten sich die Teilnehmer*innen der Studienfahrt nach Strasbourg umso mehr, als diese dreitägige Exkursion ins Nachbarland nun tatsächlich stattfinden konnte. So bezogen die Lohrer Schüler*innen vom 26. bis 28. Oktober wirklich schöne und großzügige Zimmer in einem modernen Hostel und erlebten, begleitet von ihrer Französischlehrerin Frau Steinbach und Herrn Feller, bei bestem Wetter ein sehr abwechslungsreiches Programm:

 

Am Tag der Ankunft leitete uns unsere Fremdenführerin Irina zunächst zwei Stunden lang quer durch die malerische Innenstadt Strasbourgs. Alle lauschten den zahlreichen interessanten Geschichten, die sie im Gepäck hatte, und machten Unmengen an Fotos, da an jeder Ecke ein anderes überzeugendes Motiv lauerte.

 

Am Abend probierten wir dann eine erste elsässische Spezialität: Flammkuchen. Diese wurden in unterschiedlichsten Varianten in einem Restaurant miteinander verspeist, bevor alle schließlich müde zurück in die zentral gelegene Unterkunft gingen.

 

Am zweiten Tag fuhren wir mit unserem Reisebus in das Schokoladenmuseum in Geispolsheim. Dort verkosteten die Schüler*innen raue Mengen an Schokolade und Pralinen, sahen zu, wie eine Schokoladencreme sowie weitere Leckereien hergestellt wurden, und dachten schließlich auch an die Daheimgebliebenen, für die hier auch süße Mitbringsel gefunden wurden. Nach der süßen Schokolade stand weiterhin Süßes auf dem Programm: Affenbabys. Auf dem Affenberg in Kintzheim leben 240 Berberaffen in einem riesigen Gehege zusammen, das auf festen Wegen begangen werden darf. Wir konnten den Tieren so unglaublich nah kommen und während einer Fütterung vieles über sie erfahren.

 

Die begleitenden Lehrkräfte und ein Affe (Mitte) :-)

Im Anschluss war der Weg nicht mehr weit zur Haut-Koenigsbourg. Dort leitete uns unser Fremdenführer mit der richtigen Dosis an geschichtlichem Hintergrundwissen und interessanten Fakten aus dem Alltag der Bewohner der Burg kurzweilig durch das beeindruckende Bauwerk.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hostel startete die Gruppe zu einer weiteren kulinarischen Erfahrung: Burger auf elsässisch mit Pommes und Spätzle.

 

Erst spät kehrten wir in die Unterkunft zurück – und wer sich noch auf seinen Beinen halten konnte, ließ den Abend bei Livemusik und Kaltgetränk in der Lobby ausklingen.

 

Der letzte Tag in Strasbourg war dem Europäischen Parlament gewidmet. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen und durch das imposante Gebäude geführt, wobei wir an verschiedenen Stationen auf unterschiedliche Weise an wissenswerte Informationen gelangten, die den Europagedanken in uns stärkten.

 

Den Aufenthalt in der für Europa so wichtigen Stadt schlossen wir mit Mittagessen und Stadtbummel in der Innenstadt ab. Am Spätnachmittag traten wir schon wieder den Heimweg an, obwohl der ein oder andere auch gerne noch ein paar Tage geblieben wäre.

 

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